gehen, sehen und schreiben.
nicht im Buch.
Ich bin der einzige Raum, der nicht fragt.
Ich weiß, wann sie kommt.
Sie öffnet die Tür leise,
als könnte man jemanden wecken.
Ich halte die Stimmen draußen.
Ich höre ihr Schweigen
und antworte nicht mit Worten.
Nur mit Tropfen.
Regelmäßig.
Beruhigend.
Ein Zeichen.
Ich bin da.
Mehr muss ich nicht sein.
Vielleicht, dachte sie, sollte es andere Berichte geben –
solche, die mit Moos beginnen,
die die Hand beschreiben,
die den Schmerz hielten, ohne ihn zu deuten,
solche, die leise bleiben dürfen
und trotzdem gelten.
Sie faltete das Papier,
legte es zwischen zwei leise Blätter ihres eigenen Lebens,
dort, wo nichts bewertet wird,
nur bewahrt.
als prüfte das Grau die Tiefe
und das Blau den Nebel.
Ich bin ein Kaugummi.
Kein großer Moment,
eher ein Zufall aus Minze und Erwartung.
Ich lag in ihrer Tasche,
zwischen Taschentüchern
und einem Mut,
der sich noch nicht traute,
seinen Namen zu sagen.
Ich wusste, dass ich dran bin,
als ihre Finger mich berührten.
Zart. Zögernd.
Wie jemand,
der etwas geben will,
ohne zu viel preiszugeben.
Ich dachte:
Endlich.
Jetzt darf ich raus.
Jetzt darf ich etwas tun,
wo Worte zu dünn werden.
„Den mag ich nicht“, sagte er.
Ach bitte.
Als hätte ich ihn darum gebeten,
mich zu seinem Lieblingsgeschmack
zu erklären.
Ich war das.
Ich war das,
was man geben durfte,
statt eines Wortes,
statt eines Bleibens,
statt eines Nein.